Eine Beziehung mit Christus: Globale Trends 2013 vs. 2018

Into my heart,

Into my heart,

Come into my heart, Lord Jesus.

Come in today.

Come in always.

Come into my heart, Lord Jesus.

 

Übersetzt ins Deutsche:

In mein Herz,

In mein Herz,

Komm in mein Herz, Herr Jesus.

Komm heute rein.

Komm immer rein.

Komm in mein Herz, Herr Jesus.

 

Erinnern Sie dich daran, dieses Lied gesungen zu haben, als sie klein waren? Oder vielleicht haben Ihre Kleinen es gesungen, als sie in der Sabbatschule waren. Dieses Lied ist so einfach - es ist wirklich nur ein Refrain. Aber in diesen wenigen Worten ist eine Einladung, die die Tür zum unvergleichlichen Leben öffnet: eine Beziehung mit Jesus Christus.

Im Rahmen der letzten beiden Globalen Gemeindemitgliederumfragen (GCMS) wurden Gemeindemitglieder gefragt, ob sie an einen persönlichen Gott glauben, der eine Beziehung mit Menschen sucht. Eine überwältigende Mehrheit (84,4%) der Befragten in der Umfrage von 2013 stimmte dieser Idee nachdrücklich zu und wenn wir diejenigen dazu zählen, die mehr zustimmen als nicht zustimmen, dann erhalten wir 95%. Nur jeder zwanzigste Befragte war anderer Meinung.

Als die selbe Frage gestellt wurde in der 2017-2018 Umfrage, waren die Ergebnisse ähnlich. 94% stimmten zu, dass sie an einen persönlichen Gott glauben, der eine Beziehung mit Menschen sucht. Nur ein kleiner Prozentsatz gab an, nicht sicher zu sein (2,9%) oder in dem einen oder anderen Ausmaß nicht einverstanden zu sein (3,1%).

Insgesamt zeigen die Daten aus den Umfragen 2013 und 2017-2018, dass eine große Mehrheit der Adventisten versteht, dass Gott eine persönliche Beziehung zu ihnen haben möchte. Das sind gute Neuigkeiten! Man kann jedoch feststellen, dass die Anzahl derjenigen, die geantwortet haben, dass sie „sehr zustimmen“, um 10 Prozentpunkte zurückgegangen ist. Das ist beunruhigend.

Sowohl im GCMS 2013 als auch 2017-2018 wurde gefragt, ob Mitglieder auf der ganzen Welt das Gefühl haben, gerettet zu sein, sobald sie glauben und akzeptieren, was Jesus für sie getan hat. Die Daten von 2013 zeigten, dass vier von fünf (79,3%) fest davon überzeugt sind, dass dies zutrifft, und weitere 13,2% stimmen mehr zu als nicht. Weniger als jeder Zehnte (7,5%) stimmte dem einen oder anderen Ausmaß nicht zu.

Als die gleiche Frage an die Befragten des GCMS 2017-18 gestellt wurde, stimmten jedoch zwei Drittel der Befragten dieser Aussage und fast ein weiteres Viertel (zugestimmt) zu. Die Gesamtzahl der beiden Antworten beträgt 90% gegenüber 92,5% im Jahr 2013 , aber die Anzahl derjenigen, die sehr zustimmen, fiel um 13 Prozentpunkte. "Infolgedessen stieg der Anteil der Mitglieder, die der Aussage nicht zustimmen, und beträgt jetzt zusammen 10%. Obwohl diese Ergebnisse ermutigend sind, weil sie zeigen, dass Gemeindemitglieder auf der ganzen Welt weithin verstehen, dass Erlösung nur durch eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus zustandekommt. Wenn wir die Ergebnisse beider Umfragen vergleichen, müssen wir uns aber Sorgen machen. Während die Gesamtzahl der Befragten die der Aussage zustimmten ungefähr gleich blieb, kam es zu einem signifikanten Rückgang der Anzahl derjenigen die stark zustimmen. Ist dies ein aufkommender Trend? Oder ein Beweis dafür dass die Notwendigkeit besteht, ein besseres Verständnis dafür zu erlangen, was Jesus für uns getan hat? Könnte dies bedeuten, dass der Kampf mit Fragen in Beziehung zu unserer Erlösung (siehe unseren vorherigen Blog) behindert, dass Gemeindeitglieder eine starke Gewissheit  in der rettenden Gnade Jesu haben?

Gott möchte eine Beziehung zu uns. Er ist bestrebt, sich uns durch alles zu offenbaren, was unsere Aufmerksamkeit erregt: im allgemeinen durch die Bible, aber auch durch Menschen, Herausforderungen und Wunder. Er möchte von uns bemerkt werden, damit er uns helfen kann. Er möchte unsere Lasten wegnehmen und uns Freude geben. Er möchte uns vor der endgültigen Konsequenz unserer Sünden retten, weil er uns so sehr liebt. Jesus möchte, dass wir an ihn glauben und ihn in unsere Herzen einladen. Er möchte persönliche Beziehungen zu uns haben, er will uns zeigen dass er uns kennt und er möchte kennengelernt werden bei uns. Er möchte, dass wir sicher sind, dass das, was er getan hat, für unser Heil ausreicht, wenn wir es akzeptieren. Er sagte: „ ...und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.“(Johannes 10,28, Elberfelder Bibel). Was für ein Privileg ist es, dass unser Gott und Erretter uns ganz genau kennt und sich zugänglich machen will, so dass wir in besser kennenlernen können.

 

Weitere Daten zum GCMS 2018 finden Sie hier im GCMS Meta-Analysebericht

 

Erstellt in Zusammenarbeit mit dem Institute of Church Ministry


Erstellt und übersetzt bei ASTR Team